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  • Mikroorganismen zur Wurzelbehandlung:

    Mykorrhizapilze, Trichoderma und Nutzbakterien (PGPR)

    In dieser Sektion werden häufig gestellte Fragen zur Anwendung, Wirksamkeit, Kombinierbarkeit, Haltbarkeit, Qualität und Sicherheit unserer Mikroorganismen für die Wurzelbehandlung beantwortet.

    Kann die Wirkung garantiert werden?

    Beim Einsatz unserer Mikroorganismen steht die Erhaltung und Stärkung der Gesundheit der Pflanzen im Vordergrund. So vermag ein Biofungizid einen bodenbürtigen Schadpilz zu dezimieren ohne ihn gänzlich auszurotten. Die verbleibenden Reste des Krankheitserregers werden daran gehindert, Schaden anzurichten. Unser Ziel ist nicht die totale Vernichtung des Schadpilzes, auf Kosten der Gesundheit des „Patienten“ Pflanze, sondern die Vermeidung von Schäden bei maximalem Ertrag durch gesunde Pflanzen.

    Die Anwendung von traditionellen chemischen Mitteln folgt dagegen oft einer monokausalen Problemstellung. Färben sich z.B. Blätter bei Stickstoffmangel gelb, so düngt man mit Stickstoff, und die Blätter werden grün.

    Die Wirkungsweisen und Wechselwirkungen beim Umgang mit Mikroorganismen sind oft vielgestaltig. Beim Arbeiten mit komplexen biologischen Systemen treten einfache Wirkketten zugunsten von ganzheitlichen Denkansätzen zurück. In der Praxis ist es daher im Einzelnen oft unmöglich, genau quantifizierbare Vorhersagen zur Wirksamkeit zu machen. Stattdessen wird auf Tendenzen Wert gelegt, die in ihrer Gesamtheit oft den Problembehandlungen der rein chemischen Arbeitsweise überlegen sind.

    Wirken biologische Produkte genau so gut wie chemische Produkte?

    Oft erbringen unsere hochqualitativen biologischen Präparate beim richtigen Einsatz mindestens genau so gute Ergebnisse wie konventionelle chemische Mittel.

    Im Gegensatz zur Arbeit mit chemischen Pflanzenschutzmitteln steht beim biologischen Pflanzenschutz Vorbeugung statt Heilung im Vordergrund. Im Falle von stark mit Schadpilzen belasteten Böden, die kaum noch mit traditionellen Fungiziden zu bewirtschaften sind, kann der Einsatz von antagonistischen Mikroorganismen im Produkt BactivaMR eine spürbare Verbesserung bringen. Nach der langjährigen Verwendung von chemischen Fungiziden kann gerade der plötzliche Umstieg auf antagonistische Mikroorganismen als eine völlig neue Schutzstrategie den Schaden merklich vermindern.

    Da sich die Pflanzen nicht in energetisch aufwendigen Stoffwechselprozessen von chemischen Mitteln entgiften müssen, kommt außerdem im Vergleich zur chemischen Behandlung oft ein Mehrertrag als willkommener Nebeneffekt hinzu.

    Wie weit ein biologisches Produkt ein chemisches Produkt ersetzen kann, sollte im Rahmen einer anfänglichen Beratung eingeschätzt werden. Durch gutes Beobachten der Effekte nach der Anwendung sollten die Anwendungsempfehlungen in Zusammenarbeit mit unseren Beratern dann weiter abgestimmt werden.

    Düngung

    Biodüngemittel können die Gabe von chemischen Düngern im intensiven Hochleistungspflanzenbau nicht vollständig ersetzen.

    Stickstofffixierende Bakterien können nur eine begrenzte Menge von Stickstoff eintragen (bis maximal 70kg/Ha). Dafür vermögen sie den aufgenommenen Stickstoff aber effizient an die Pflanze weiterzuleiten, ohne dass wie bei der chemischen Düngung der Großteil verloren geht.

    Mikroorganismen machen Phosphor und Kalium für die Pflanze erschließbar, können diese Elemente aber nicht aus der Luft fixieren oder neu „schaffen“. Sie können chemische Düngemittel also nur da ersetzen helfen, wo ausreichende Mengen dieser Elemente im Boden vorhanden sind, doch für die Pflanzen unzugänglich, d.h. schwerstlöslich oder unlöslich sind. Die Mikroorganismen können Phosphor und Kalium also nicht z.B. in einem Kunstsubstrat, ohne zusätzliche mineralische Düngung, beitragen.

    Wenn Mikroorganismen in der Lage sind, Krankheiten vorzubeugen, warum steht es dann nicht immer auf der Packung?

    Um eine Pflanzenschutzwirkung auf einem Etikett legal ausschreiben zu dürfen, muss das Produkt einem kostspieligen Registrierungsverfahren unterzogen werden. Dabei können mitunter Vermögen investiert werden, ohne dass eine Gewähr auf die Zulassung oder den kommerziellen Erfolg am Markt besteht. Bei den derzeitigen geringen Umsätzen im biologischen Pflanzenschutz machen die hohen Investitionskosten und das damit verbundene Risiko betriebswirtschaftlich meist keinen Sinn.

    Als Ausweg werden die Produkte als „Bodenhilfsstoffe“ oder „Pflanzenstärkungsmittel“ deklariert, ohne dass eine Pflanzenschutzwirkung ausgewiesen werden darf.

    Bei welchen Temperaturen wirken unsere Mikroorganismen am besten? Bei welchen Temperaturen wirken sie nicht?

    Die Entwicklung unserer Mikroorganismen ist vor allem bei höheren Temperaturen (zwischen 25°C und 35°C) optimal. Bei noch höheren Temperaturen kann es zu einer Wachstumshemmung kommen, wobei Ausfälle erst bei Temperaturen von über 42°C durch Koagulation, d.h. irreversible Schädigung, der Eiweiße auftreten.

    Bei Lagerung und Anwendung ist unbedingt zu beachten, dass die in unseren Produkten enthaltenen Mikroorganismen niemals Temperaturen von über 40°C ausgesetzt sind. Diese Hitze kann im Sommer leicht in der Autoablage oder in den Röhren eines Bewässerungssystems erreicht werden.

    Trichoderma wächst meist bei Temperaturen unter 10°C nicht mehr. Trotzdem verzeichnen wir auch stets gute Ergebnisse bei Kulturen der gemäßigten Breiten, wahrscheinlich, weil die Aktivität der pathogenen Pilze bei tiefen Temperaturen auch eingeschränkt ist.

    Bei der Lagerung der meisten unserer Mikroorganismen sollte der Gefrierpunkt nicht unterschritten werden, da in den Zellen Eiskristalle wachsen können, welche die Membranen durchstoßen.

    Generell gilt, dass Wachstumsbedingungen, die gut für die Pflanzen sind, auch gut für die in unseren Produkten enthaltenen Mikroorganismen sind. Das schließt den Temperaturbereich ein. Mit Wurzeln verbundene Mikroorganismen, die ein kaltes und heißes Milieu tolerieren, ermöglichen es auch den Pflanzen, extreme Temperaturen besser zu überstehen.

    Wie stellt man fest, dass die Anwendung von Mikroorganismen erfolgreich war?

    Eine mit Bactiva behandelte Wurzel ist meist besser durchgliedert, heller gefärbt und mit mehr Wurzelhaaren ausgestattet. Beim Abschütteln hält der Wurzelballen mehr Erde zurück. Das Massenverhältnis von Wurzel zu oberirdischen Pflanzenteilen verschiebt sich zu Gunsten eines kräftigeren Wurzelsystems.

    Mit BactivaTM und EndosporTM behandelte Pflanzen verkraften Verpflanzungen, schlechte Umweltbedingungen und Nährstoffmangel besser. Sie sind widerstandsfähiger gegen bodenbürtige Krankheitserreger und werden oft auch von weniger Krankheitserregern im Blattbereich geschädigt. Sie bringen mehr Ertrag, sind langlebiger und produzieren über längere Zeiträume hinweg.

    Abgesehen von diesen für den Anwender sichtbaren Folgeerscheinungen können die Mikroorganismen auch direkt mit Labormethoden nachgewiesen werden.

    Nicht alle Wurzeln, die mit Mykorrhizapilzen beimpft wurden, wachsen verstärkt. Anders als bei der Ektomykorrhiza, ist die Endomykorrhiza meist nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen. Ein gut ausgebildetes Pilzmyzel im Boden ist in der Regel wichtiger für den Erfolg der Behandlung als der mit aufwendigen Verfahren gemessene Grad der Mykorrhizierung einer Wurzel.

    Mit lichtmikroskopischen Methoden kann man hohe Konzentrationen von unseren Trichoderma-Stämmen über Wochen nach der Behandlung mit BactivaTM in unmittelbarer Umgebung der Wurzel nachweisen. Je höher ihre Konzentration ist, desto umfassender schützen sie gegen Fäulnispilze.

    Die Erfahrung aus der Praxis zeigt, dass mit antagonistischen Mikroorganismen behandelte Böden und Substrate mitunter weiterhin relativ hohe Konzentrationen von Schadpilzen aufweisen können, allerdings ohne dass dies zum Ausbruch der Krankheit führt.

    Wie viel Dünger kann man einsparen, wenn man Stickstofffixierer und Phosphor-Freisetzer anwendet?

    Der Nährstoffbedarf einer Kultur ist von vielen Faktoren abhängig, wie z.B. vom Gehalt an für Pflanzen verfügbaren Hauptnährstoffen und Spurenelementen im Boden, den speziellen Ansprüchen der Kultur, ihrer jeweiligen Wachstumsphase, dem Produktionssystem und dem angestrebten Ertrag. Eine Düngeempfehlung sollte alle diese Kriterien berücksichtigen und sich auf chemische Analysen stützen

    Pauschale Einsparungsempfehlungen bei Anwendung von Mykorrhizapilzen in Kombination mit Rhizobakterien (z.B. die Produkte EndosporMR33, FosfonatMR und EndosporMRDry Mix) sind also nicht möglich. Dennoch hat sich in der Praxis bei landwirtschaftlichen Pflanzenkulturen generell bewährt, den Stickstoff- und Phosphateintrag im ersten Jahr um 20% zu reduzieren. Verringern sich die erzielten Erträge nicht, so kann man die Düngung in den folgenden Jahren schrittweise um 30% und schließlich um maximal 40% absenken.

    Misstrauen Sie überzogenen Versprechungen, das gesamte chemische und organische Düngeprogramm durch den Einsatz von Mikroorganismen zu ersetzen. Bitte lassen Sie sich von unserem Fachpersonal über mehrere Vegetationsperioden hinweg beraten, wenn sie die Einsparungen beim Düngeprogramm planen.

    Wie viel Mehrertrag bringt die Anwendung von Mikroorganismen?

    Eine oft berichtete Richtzahl aus der Praxis ist ein Mehrertrag von 5% bis 10% bei landwirtschaftlichen Kulturen nach Anwendung von EndosporTM33, FosfonatMR oder EndosporTMDry Mix. Vor pauschalen Aussagen sollte aber wie bei der Diskussion um die Einsparung im Düngeprogramm abgesehen werden.

    Die Erfahrung zeigt, dass man mit einer Behandlung relativ große Ertragszuwächse erzielt, wenn die Pflanzenkultur recht weit unter ihrem größten Ertragspotential liegt. So kann man erwarten, dass die Produktion von Mais, der normalerweise nur 6ton/Ha liefert, um 10% gesteigert wird. Dagegen erwartet man für eine Maiskultur, die routinemäßig bereits ca. 12ton/Ha erbringt, nur von einer Zunahme von ca. 5%.

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    FAQ

    Mikroorganismen zur Wurzelbehandlung:

    Mykorrhizapilze, Trichoderma und Nutzbakterien (PGPR)

    In dieser Sektion werden häufig gestellte Fragen zur Anwendung, Wirksamkeit, Kombinierbarkeit, Haltbarkeit, Qualität und Sicherheit unserer Mikroorganismen für die Wurzelbehandlung beantwortet.

    Kann die Wirkung garantiert werden?

    Beim Einsatz unserer Mikroorganismen steht die Erhaltung und Stärkung der Gesundheit der Pflanzen im Vordergrund. So vermag ein Biofungizid einen bodenbürtigen Schadpilz zu dezimieren ohne ihn gänzlich auszurotten. Die verbleibenden Reste des Krankheitserregers werden daran gehindert, Schaden anzurichten. Unser Ziel ist nicht die totale Vernichtung des Schadpilzes, auf Kosten der Gesundheit des „Patienten“ Pflanze, sondern die Vermeidung von Schäden bei maximalem Ertrag durch gesunde Pflanzen.

    Die Anwendung von traditionellen chemischen Mitteln folgt dagegen oft einer monokausalen Problemstellung. Färben sich z.B. Blätter bei Stickstoffmangel gelb, so düngt man mit Stickstoff, und die Blätter werden grün.

    Die Wirkungsweisen und Wechselwirkungen beim Umgang mit Mikroorganismen sind oft vielgestaltig. Beim Arbeiten mit komplexen biologischen Systemen treten einfache Wirkketten zugunsten von ganzheitlichen Denkansätzen zurück. In der Praxis ist es daher im Einzelnen oft unmöglich, genau quantifizierbare Vorhersagen zur Wirksamkeit zu machen. Stattdessen wird auf Tendenzen Wert gelegt, die in ihrer Gesamtheit oft den Problembehandlungen der rein chemischen Arbeitsweise überlegen sind.

    Wirken biologische Produkte genau so gut wie chemische Produkte?

    Oft erbringen unsere hochqualitativen biologischen Präparate beim richtigen Einsatz mindestens genau so gute Ergebnisse wie konventionelle chemische Mittel.

    Im Gegensatz zur Arbeit mit chemischen Pflanzenschutzmitteln steht beim biologischen Pflanzenschutz Vorbeugung statt Heilung im Vordergrund. Im Falle von stark mit Schadpilzen belasteten Böden, die kaum noch mit traditionellen Fungiziden zu bewirtschaften sind, kann der Einsatz von antagonistischen Mikroorganismen im Produkt BactivaMR eine spürbare Verbesserung bringen. Nach der langjährigen Verwendung von chemischen Fungiziden kann gerade der plötzliche Umstieg auf antagonistische Mikroorganismen als eine völlig neue Schutzstrategie den Schaden merklich vermindern.

    Da sich die Pflanzen nicht in energetisch aufwendigen Stoffwechselprozessen von chemischen Mitteln entgiften müssen, kommt außerdem im Vergleich zur chemischen Behandlung oft ein Mehrertrag als willkommener Nebeneffekt hinzu.

    Wie weit ein biologisches Produkt ein chemisches Produkt ersetzen kann, sollte im Rahmen einer anfänglichen Beratung eingeschätzt werden. Durch gutes Beobachten der Effekte nach der Anwendung sollten die Anwendungsempfehlungen in Zusammenarbeit mit unseren Beratern dann weiter abgestimmt werden.

    Düngung

    Biodüngemittel können die Gabe von chemischen Düngern im intensiven Hochleistungspflanzenbau nicht vollständig ersetzen.

    Stickstofffixierende Bakterien können nur eine begrenzte Menge von Stickstoff eintragen (bis maximal 70kg/Ha). Dafür vermögen sie den aufgenommenen Stickstoff aber effizient an die Pflanze weiterzuleiten, ohne dass wie bei der chemischen Düngung der Großteil verloren geht.

    Mikroorganismen machen Phosphor und Kalium für die Pflanze erschließbar, können diese Elemente aber nicht aus der Luft fixieren oder neu „schaffen“. Sie können chemische Düngemittel also nur da ersetzen helfen, wo ausreichende Mengen dieser Elemente im Boden vorhanden sind, doch für die Pflanzen unzugänglich, d.h. schwerstlöslich oder unlöslich sind. Die Mikroorganismen können Phosphor und Kalium also nicht z.B. in einem Kunstsubstrat, ohne zusätzliche mineralische Düngung, beitragen.

    Wenn Mikroorganismen in der Lage sind, Krankheiten vorzubeugen, warum steht es dann nicht immer auf der Packung?

    Um eine Pflanzenschutzwirkung auf einem Etikett legal ausschreiben zu dürfen, muss das Produkt einem kostspieligen Registrierungsverfahren unterzogen werden. Dabei können mitunter Vermögen investiert werden, ohne dass eine Gewähr auf die Zulassung oder den kommerziellen Erfolg am Markt besteht. Bei den derzeitigen geringen Umsätzen im biologischen Pflanzenschutz machen die hohen Investitionskosten und das damit verbundene Risiko betriebswirtschaftlich meist keinen Sinn.

    Als Ausweg werden die Produkte als „Bodenhilfsstoffe“ oder „Pflanzenstärkungsmittel“ deklariert, ohne dass eine Pflanzenschutzwirkung ausgewiesen werden darf.

    Bei welchen Temperaturen wirken unsere Mikroorganismen am besten? Bei welchen Temperaturen wirken sie nicht?

    Die Entwicklung unserer Mikroorganismen ist vor allem bei höheren Temperaturen (zwischen 25°C und 35°C) optimal. Bei noch höheren Temperaturen kann es zu einer Wachstumshemmung kommen, wobei Ausfälle erst bei Temperaturen von über 42°C durch Koagulation, d.h. irreversible Schädigung, der Eiweiße auftreten.

    Bei Lagerung und Anwendung ist unbedingt zu beachten, dass die in unseren Produkten enthaltenen Mikroorganismen niemals Temperaturen von über 40°C ausgesetzt sind. Diese Hitze kann im Sommer leicht in der Autoablage oder in den Röhren eines Bewässerungssystems erreicht werden.

    Trichoderma wächst meist bei Temperaturen unter 10°C nicht mehr. Trotzdem verzeichnen wir auch stets gute Ergebnisse bei Kulturen der gemäßigten Breiten, wahrscheinlich, weil die Aktivität der pathogenen Pilze bei tiefen Temperaturen auch eingeschränkt ist.

    Bei der Lagerung der meisten unserer Mikroorganismen sollte der Gefrierpunkt nicht unterschritten werden, da in den Zellen Eiskristalle wachsen können, welche die Membranen durchstoßen.

    Generell gilt, dass Wachstumsbedingungen, die gut für die Pflanzen sind, auch gut für die in unseren Produkten enthaltenen Mikroorganismen sind. Das schließt den Temperaturbereich ein. Mit Wurzeln verbundene Mikroorganismen, die ein kaltes und heißes Milieu tolerieren, ermöglichen es auch den Pflanzen, extreme Temperaturen besser zu überstehen.

    Wie stellt man fest, dass die Anwendung von Mikroorganismen erfolgreich war?

    Eine mit Bactiva behandelte Wurzel ist meist besser durchgliedert, heller gefärbt und mit mehr Wurzelhaaren ausgestattet. Beim Abschütteln hält der Wurzelballen mehr Erde zurück. Das Massenverhältnis von Wurzel zu oberirdischen Pflanzenteilen verschiebt sich zu Gunsten eines kräftigeren Wurzelsystems.

    Mit BactivaTM und EndosporTM behandelte Pflanzen verkraften Verpflanzungen, schlechte Umweltbedingungen und Nährstoffmangel besser. Sie sind widerstandsfähiger gegen bodenbürtige Krankheitserreger und werden oft auch von weniger Krankheitserregern im Blattbereich geschädigt. Sie bringen mehr Ertrag, sind langlebiger und produzieren über längere Zeiträume hinweg.

    Abgesehen von diesen für den Anwender sichtbaren Folgeerscheinungen können die Mikroorganismen auch direkt mit Labormethoden nachgewiesen werden.

    Nicht alle Wurzeln, die mit Mykorrhizapilzen beimpft wurden, wachsen verstärkt. Anders als bei der Ektomykorrhiza, ist die Endomykorrhiza meist nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen. Ein gut ausgebildetes Pilzmyzel im Boden ist in der Regel wichtiger für den Erfolg der Behandlung als der mit aufwendigen Verfahren gemessene Grad der Mykorrhizierung einer Wurzel.

    Mit lichtmikroskopischen Methoden kann man hohe Konzentrationen von unseren Trichoderma-Stämmen über Wochen nach der Behandlung mit BactivaTM in unmittelbarer Umgebung der Wurzel nachweisen. Je höher ihre Konzentration ist, desto umfassender schützen sie gegen Fäulnispilze.

    Die Erfahrung aus der Praxis zeigt, dass mit antagonistischen Mikroorganismen behandelte Böden und Substrate mitunter weiterhin relativ hohe Konzentrationen von Schadpilzen aufweisen können, allerdings ohne dass dies zum Ausbruch der Krankheit führt.

    Wie viel Dünger kann man einsparen, wenn man Stickstofffixierer und Phosphor-Freisetzer anwendet?

    Der Nährstoffbedarf einer Kultur ist von vielen Faktoren abhängig, wie z.B. vom Gehalt an für Pflanzen verfügbaren Hauptnährstoffen und Spurenelementen im Boden, den speziellen Ansprüchen der Kultur, ihrer jeweiligen Wachstumsphase, dem Produktionssystem und dem angestrebten Ertrag. Eine Düngeempfehlung sollte alle diese Kriterien berücksichtigen und sich auf chemische Analysen stützen

    Pauschale Einsparungsempfehlungen bei Anwendung von Mykorrhizapilzen in Kombination mit Rhizobakterien (z.B. die Produkte EndosporMR33, FosfonatTM und EndosporMRDry Mix) sind also nicht möglich. Dennoch hat sich in der Praxis bei landwirtschaftlichen Pflanzenkulturen generell bewährt, den Stickstoff- und Phosphateintrag im ersten Jahr um 20% zu reduzieren. Verringern sich die erzielten Erträge nicht, so kann man die Düngung in den folgenden Jahren schrittweise um 30% und schließlich um maximal 40% absenken.

    Misstrauen Sie überzogenen Versprechungen, das gesamte chemische und organische Düngeprogramm durch den Einsatz von Mikroorganismen zu ersetzen. Bitte lassen Sie sich von unserem Fachpersonal über mehrere Vegetationsperioden hinweg beraten, wenn sie die Einsparungen beim Düngeprogramm planen.

    Wie viel Mehrertrag bringt die Anwendung von Mikroorganismen?

    Eine oft berichtete Richtzahl aus der Praxis ist ein Mehrertrag von 5% bis 10% bei landwirtschaftlichen Kulturen nach Anwendung von EndosporTM33, FosfonatTM oder EndosporTMDry Mix. Vor pauschalen Aussagen sollte aber wie bei der Diskussion um die Einsparung im Düngeprogramm abgesehen werden.

    Die Erfahrung zeigt, dass man mit einer Behandlung relativ große Ertragszuwächse erzielt, wenn die Pflanzenkultur recht weit unter ihrem größten Ertragspotential liegt. So kann man erwarten, dass die Produktion von Mais, der normalerweise nur 6ton/Ha liefert, um 10% gesteigert wird. Dagegen erwartet man für eine Maiskultur, die routinemäßig bereits ca. 12ton/Ha erbringt, nur von einer Zunahme von ca. 5%.