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  • Mikroorganismen zur Wurzelbehandlung:

    Mykorrhizapilze, Trichoderma und Nutzbakterien (PGPR)

    In dieser Sektion werden häufig gestellte Fragen zur Anwendung, Wirksamkeit, Kombinierbarkeit, Haltbarkeit, Qualität und Sicherheit unserer Mikroorganismen für die Wurzelbehandlung beantwortet.

    Kann man unsere Mikroorganismen mit chemischen Produkten kombinieren?

    Anwendungsempfehlungen biologischer Präparate sollten eine Verträglichkeitsliste enthalten, die Aufschluss über die Wechselwirkung mit chemischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln gibt. Das gilt insbesondere für den Einsatz im integrierten Pflanzenbau und beim schrittweisen Ersatz von chemischen Mitteln durch biologische Alternativen.

    Die nützlichen Pilze in unseren Produkten dürfen in der Regel zusammen mit Insektiziden, Herbiziden, Antibiotika und sogar zahlreichen Fungiziden eingesetzt werden. Manchmal wird jedoch eine leichte Wachstumshemmung durch Fungizide beobachtet. Beeinträchtigt beispielsweise ein Fungizid den Kolonisierungserfolg unseres Stammes des Endomykorrhizapilzes Glomus intraradices, so definieren wir dieses Fungizid als kompatibel, solange die Kolonisierungsrate nicht unter 80% des Normalwertes fällt.

    Hohe Phosphatkonzentrationen (>40ppm in einer Nährlösung) können die Kolonisierung durch Mykorrhizapilze zeitlich so verzögern, dass es innerhalb des eng gesteckten Zeitrahmens einer Pflanzenproduktion zu keiner Kolonisierung kommt. Bei manchen Kulturpflanzen, wie z.B. dem Weizen, erreicht man häufig durch Mykorrhizierung bei Halbierung der Phosphatgabe höhere Ernteerträge, als bei Gabe der normalen Phosphatdüngung.

    Die nützlichen Bakterien in unseren Produkten tolerieren in der Regel Insektizide, Herbizide und Fungizide aber keine Antibiotika.

    Generell sollten Pilz- und Bakteriensporen nicht direkt mit chemischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln im selben Tank vermischt werden. Besondere Vorsicht ist auch bei der Anwendung von Bioziden mit antimikrobieller Breitbandwirkung wie Chlor und Wasserstoffperoxid geboten.

    Welche Kulturpraktiken muss man anpassen, wenn man Mikroorganismen anwendet?

    Wir verfolgen das Ziel eines integrierten Pflanzenbaus mit dem zunehmenden Einsatz von neuartigen mikrobiologischen Elementen im festen Rahmen herkömmlicher Wirtschaftsweisen. Mit der Ausnahme von Bioziden und wenigen chemischen Fungiziden sind unsere Produkte mit der großen Mehrzahl von chemischen Produkten kombinierbar. Das erlaubt ihre schrittweise Einführung ohne den gänzlichen Verzicht auf bewährte chemische Mittel oder kulturelle Praktiken.

    Langfristig streben wir den größtmöglichen Ersatz von chemischen Produkten durch biologische Alternativen an. So freuen wir uns über jeden Kunden, den die vorbeugende Wirkung der Mikroorganismen im Produkt BactivaTM so überzeugt, dass er ganz auf den Einsatz von chemischen Fungiziden gegen Wurzelfäulnispilze verzichtet.

    Unsere Berater begleiten diesen schrittweisen Vertrauensaufbau durch ein behutsames Miteinander. Wir wissen, dass die Umstellung von herkömmlichen Wirtschaftsweisen hin zum biologischen Anbau immer auch eine gemeinsame Lernkurve beinhaltet. Dabei achten wir den Wert langjähriger Erfahrung und misstrauen radikalen „Lösungen“.

    Empfohlene Praktiken

    Nicht zwingend notwendig aber doch empfehlenswert sind Kulturpraktiken, die den Boden ökologisch verbessern, weil sie zur Humusbildung beitragen und Krankheitserreger an der Vermehrung hindern. Dazu gehört vor allem der Eintrag von organischem Material und Biostimulanzien, die das Bodenleben anregen (Kompost, Regenwurmkompost, Fischextrakt, Humin- und Fulvinsäuren, Algenextrakte, u.a.), sowie die Verminderung des Umbruchs bis hin zur Direktsaat, der Einsatz geeigneter Pflanzdichten und die Sommer- und Winterfruchtfolge. Der Düngeplan sollte nach den Kriterien zeitnaher Analyseergebnisse und der regelmäßigen Messung von pH-Wert und elektrischer Leitfähigkeit anpasst werden und die Mikroelemente einschließen. Unsere Beratung umfasst die biologischen, chemischen und organischen BestandteileCultural practices that improve soil ecology may not be a must but they are still advisable because they contribute to the formation of humus and suppress the proliferation of pathogens. This is especially true for the use of organic material and biostimulants that boost soil live (e.g.: compost, worm compost, fish extract, humic acids and fulvic acids, sea kelp extract). It also includes less tilling or even zero tillage, the use of suitable planting densities and crop rotation in summer and winter. The fertilizer program should be adapted to the results of up-to-date chemical analysis that also includes microelements and continuous measurements of pH values and electric conductivity. Our technical assistance encompasses all of these biological, chemical and organic components.

    Welche Pflanzen profitieren von der Anwendung unserer Mikroorganismen?

    Die Wurzeln aller Pflanzen sind mit für sie nützlichen Mikroorganismen assoziiert. Unser Produkt Bactiva® kann bei allen Kulturen erfolgreich eingesetzt werden. Sogar die Wurzeln von Epiphyten wie Zierorchideen werden kommerziell regelmäßig mit BactivaTM behandelt. Einzige Ausnahme sind Wasserpflanzen, für die unsere Mikroorganismen nicht geeignet sind.

    Kommerziell finden die Produkte BactivaTM, EndosporTM und EctosporTM bisher vor allem auf folgenden Kulturen Anwendung:

  • Gemüse und Früchte: Tomate, Paprika, Kartoffel, Salat, Gurke, Erdbeere, Brombeere, Himbeere, Wassermelone...
  • Leguminosen: Bohne, Erbse, Soja, Ackerbohne, Kichererbse, Erdnuss...
  • Getreide und Mais: Mais, Weizen, Gerste, Hirse...
  • Zierpflanzen: Poinsettie, Rose, Schnittblumen...
  • Forst/Fruchtbäume: Kiefer, Eiche, Pfirsich, Avocado, Walnuss...
  • Cash crops: Zuckerrohr, Baumwolle, Ölpalme...
  • Grünflächen: Golfplätze, Sportanlagen, städtische Grünanlagen...
  • Mykorrhiza

    Einige Pflanzen lassen sich nicht mykorrizieren. Hierzu zählen vor allem Vertreter der Kohlgewächse (Brassicaceae), Knöterichgewächse (Polygonaceae), Nelkengewächse (Caryophyllaceae), Fettblattgewächse (Crassulaceae) und Fuchsschwanzgewächse (Chenopodiaceae), sowie auch viele Wasserpflanzen oder am Wasser lebende Pflanzen, wie z.B. die Seggen (Cyperaceae) und Binsen (Juncaceae), und spezielle Pflanzenfamilien, darunter fleischfressende Pflanzen und Parasiten.

    Diese Pflanzen können nicht mit EndosporTM behandelt werden. Bei allen diesen Pflanzen lässt sich aber BactivaTM mit Erfolg anwenden (mit Ausnahme der Wasserpflanzen).

    Darüber hinaus benötigen verschiedene Pflanzenarten verschiedene Mykorrhizapilze. So unterscheidet man zwischen verschiedenen Mykorrhizatypen, an denen unterschiedliche Pilzgattungen beteiligt sind (Ekto-, Ekt-Endo-, arbutoide, ericoide, VA-, Orchideen- und monotropoide Mykorrhizen).

    Die weitaus häufigste Form ist die VA-Mykorrhiza (VA = vesikulär-abuskulär), die vor allem von Pilzen der Gattung Glomus gebildet werden. Hier empfiehlt sich das Produkt EndosporTM...

    Im Forstbereich kommt dagegen meist das Produkt EctosporTMzum Einsatz, das die Ektomykorrhizapilze Pisolithus und Rhizopogon enthält. Diese Pilze besiedeln die Wurzeln von allen Nadelbäumen sowie von den Laubbäumen aus den Familien der Birken- (Betulaceae), Buchen- (Fagaceae), und Weidengewächse (Salicaceae).

    Kann man Trichoderma und Bakterien wie Bacillus subtilis miteinander gemischt anwenden?

    Das Thema wird von einigen Fachleuten heftig diskutiert. Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen stellen wir Folgendes fest: Trichoderma und Bacillus subtilis können sich gelegentlich durch Konkurrenz, Antagonismus oder sogar Parasitismus schädigen. Jedoch wird diese seltene und im Allgemeinen schwache negative Wechselbeziehung durch die generellen Vorteile einer komplexen Mischung mehr als aufgewogen. Die Kombination von mehreren hochwirksamen Arten in unseren Produkten steigert die Erfolgsaussichten und Einsatzmöglichkeiten bei den unterschiedlichen Kulturen und unter verschiedenen Umwelt- und Produktionsbedingungen.

    Kann man verschiedene Mikroorganismusprodukte miteinander kombinieren?

    Das ökologische Gleichgewicht einer natürlichen Artengemeinschaft wird mit der Zahl der beteiligten Arten und Stämme stabiler. Diese Regel gilt auch für die Lebensgemeinschaft des Bodens und des unmittelbaren Einflußbereiches der Wurzeln, der Rhizosphäre. Hier versetzt eine ökologisch stabile, artenreiche Gemeinschaft von Mikroorganismen die Pflanze eher in die Lage auch unter schlechten Umweltbedingungen zu gedeihen.

    Dennoch können die Mikroorganismen verschiedener kommerzieller Produkte miteinander gelegentlich in antagonistischer Wechselbeziehung stehen. So ist es beispielsweise denkbar, dass ein stark dominanter doch wenig wirksamer Stickstofffixierer den weniger dominanten doch wirksameren Stickstofffixierer eines anderen Produktes gänzlich verdrängt.

    Um das zu vermeiden, sollten nur solche Präparate kombiniert werden, die sich ergänzen und ihre Leistungsfähigkeit jeweils auch als eigenständige Produkte gezeigt haben. In diesem Falle dürfte eine Kombination mehrerer Produkte der bloßen Anwendung eines einzelnen Produktes überlegen sein.

    Kann man Mikroorganismen mit allen Substraten kombinieren?

    Die Fähigkeit eines Lebewesens in einer Bandbreite von Faktoren wie Temperatur, Säuregrad, Höhenstufe und Verfügbarkeit von Wasser zu leben, wachsen und sich zu vermehren, wird als seine ökologische Amplitude bezeichnet. Diese ist bei den Mikroorganismen im Allgemeinen breiter als bei den Pflanzen, d.h. sie können auch noch dort überdauern, wo Pflanzen nicht mehr gedeihen. Mikroorganismen, welche die Wurzeln der Pflanzen besiedeln, ermöglichen es ihnen extreme pH-Werte und Temperaturen oder Wassermangel besser zu überstehen. Durch ihre abpuffernde Wirkung verhelfen die Mikroorganismen den Pflanzen also zu einer breiteren ökologischen Amplitude.

    Diese Feststellung beantwortet eine ganze Reihe von Fragen, die in Hinsicht auf die Ansprüche der Mikroorganismen gestellt werden. Gute Wachstumsbedingungen für die Pflanzen sind auch für die in unseren Produkten enthaltenen Mikroorganismen förderlich. Folglich kann man Mikroorganismen mit allen Pflanzensubstraten kombinieren.

    Allerdings sollte die Eignung eines Substrates oder einer Lösung als Trägersubstanz für Mikroorganismusgemische im Einzelfall in Laborversuchen bestätigt werden, wenn die Gemische längere Zeit gelagert werden, bevor sie im Pflanzenbau zum Einsatz kommen.

    So erbringen unsere Endomykorrhizapilze, wenn sie mit Kompost vermischt werden, nach wenigen Wochen der Lagerung in drei Viertel der Fälle keine zufriedenstellende Kolonisierungserfolge auf den Pflanzenwurzeln mehr. Dabei ergeben sich allerdings große und nicht leicht erklärbare Unterschiede zwischen verschiedenen Komposttypen.

    Mikroorganismen, die sich wie Bacillus und Trichoderma saprophytisch ernähren, können bei einem ausreichenden Gehalt an frei verfügbarem Wasser keimen und das Substrat durchwachsen. Der resultierende Wachstumsvorsprung ist dabei positiv zu bewerten. Allerdings kann eine solche Population bei zu langer Lagerung auch wieder zusammenbrechen.

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    FAQ

    Mikroorganismen zur Wurzelbehandlung:

    Mykorrhizapilze, Trichoderma und Nutzbakterien (PGPR)

    In dieser Sektion werden häufig gestellte Fragen zur Anwendung, Wirksamkeit, Kombinierbarkeit, Haltbarkeit, Qualität und Sicherheit unserer Mikroorganismen für die Wurzelbehandlung beantwortet.

    Kann man unsere Mikroorganismen mit chemischen Produkten kombinieren?

    Anwendungsempfehlungen biologischer Präparate sollten eine Verträglichkeitsliste enthalten, die Aufschluss über die Wechselwirkung mit chemischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln gibt. Das gilt insbesondere für den Einsatz im integrierten Pflanzenbau und beim schrittweisen Ersatz von chemischen Mitteln durch biologische Alternativen.

    Die nützlichen Pilze in unseren Produkten dürfen in der Regel zusammen mit Insektiziden, Herbiziden, Antibiotika und sogar zahlreichen Fungiziden eingesetzt werden. Manchmal wird jedoch eine leichte Wachstumshemmung durch Fungizide beobachtet. Beeinträchtigt beispielsweise ein Fungizid den Kolonisierungserfolg unseres Stammes des Endomykorrhizapilzes Glomus intraradices, so definieren wir dieses Fungizid als kompatibel, solange die Kolonisierungsrate nicht unter 80% des Normalwertes fällt.

    Hohe Phosphatkonzentrationen (>40ppm in einer Nährlösung) können die Kolonisierung durch Mykorrhizapilze zeitlich so verzögern, dass es innerhalb des eng gesteckten Zeitrahmens einer Pflanzenproduktion zu keiner Kolonisierung kommt. Bei manchen Kulturpflanzen, wie z.B. dem Weizen, erreicht man häufig durch Mykorrhizierung bei Halbierung der Phosphatgabe höhere Ernteerträge, als bei Gabe der normalen Phosphatdüngung.

    Die nützlichen Bakterien in unseren Produkten tolerieren in der Regel Insektizide, Herbizide und Fungizide aber keine Antibiotika.

    Generell sollten Pilz- und Bakteriensporen nicht direkt mit chemischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln im selben Tank vermischt werden. Besondere Vorsicht ist auch bei der Anwendung von Bioziden mit antimikrobieller Breitbandwirkung wie Chlor und Wasserstoffperoxid geboten.

    Welche Kulturpraktiken muss man anpassen, wenn man Mikroorganismen anwendet?

    Wir verfolgen das Ziel eines integrierten Pflanzenbaus mit dem zunehmenden Einsatz von neuartigen mikrobiologischen Elementen im festen Rahmen herkömmlicher Wirtschaftsweisen. Mit der Ausnahme von Bioziden und wenigen chemischen Fungiziden sind unsere Produkte mit der großen Mehrzahl von chemischen Produkten kombinierbar. Das erlaubt ihre schrittweise Einführung ohne den gänzlichen Verzicht auf bewährte chemische Mittel oder kulturelle Praktiken.

    Langfristig streben wir den größtmöglichen Ersatz von chemischen Produkten durch biologische Alternativen an. So freuen wir uns über jeden Kunden, den die vorbeugende Wirkung der Mikroorganismen im Produkt BactivaTM so überzeugt, dass er ganz auf den Einsatz von chemischen Fungiziden gegen Wurzelfäulnispilze verzichtet.

    Unsere Berater begleiten diesen schrittweisen Vertrauensaufbau durch ein behutsames Miteinander. Wir wissen, dass die Umstellung von herkömmlichen Wirtschaftsweisen hin zum biologischen Anbau immer auch eine gemeinsame Lernkurve beinhaltet. Dabei achten wir den Wert langjähriger Erfahrung und misstrauen radikalen „Lösungen“.

    Empfohlene Praktiken

    Nicht zwingend notwendig aber doch empfehlenswert sind Kulturpraktiken, die den Boden ökologisch verbessern, weil sie zur Humusbildung beitragen und Krankheitserreger an der Vermehrung hindern. Dazu gehört vor allem der Eintrag von organischem Material und Biostimulanzien, die das Bodenleben anregen (Kompost, Regenwurmkompost, Fischextrakt, Humin- und Fulvinsäuren, Algenextrakte, u.a.), sowie die Verminderung des Umbruchs bis hin zur Direktsaat, der Einsatz geeigneter Pflanzdichten und die Sommer- und Winterfruchtfolge. Der Düngeplan sollte nach den Kriterien zeitnaher Analyseergebnisse und der regelmäßigen Messung von pH-Wert und elektrischer Leitfähigkeit anpasst werden und die Mikroelemente einschließen. Unsere Beratung umfasst die biologischen, chemischen und organischen BestandteileCultural practices that improve soil ecology may not be a must but they are still advisable because they contribute to the formation of humus and suppress the proliferation of pathogens. This is especially true for the use of organic material and biostimulants that boost soil live (e.g.: compost, worm compost, fish extract, humic acids and fulvic acids, sea kelp extract). It also includes less tilling or even zero tillage, the use of suitable planting densities and crop rotation in summer and winter. The fertilizer program should be adapted to the results of up-to-date chemical analysis that also includes microelements and continuous measurements of pH values and electric conductivity. Our technical assistance encompasses all of these biological, chemical and organic components.

    Welche Pflanzen profitieren von der Anwendung unserer Mikroorganismen?

    Die Wurzeln aller Pflanzen sind mit für sie nützlichen Mikroorganismen assoziiert. Unser Produkt Bactiva® kann bei allen Kulturen erfolgreich eingesetzt werden. Sogar die Wurzeln von Epiphyten wie Zierorchideen werden kommerziell regelmäßig mit BactivaTM behandelt. Einzige Ausnahme sind Wasserpflanzen, für die unsere Mikroorganismen nicht geeignet sind.

    Kommerziell finden die Produkte BactivaTM, EndosporTM und EctosporTM bisher vor allem auf folgenden Kulturen Anwendung:

  • Gemüse und Früchte: Tomate, Paprika, Kartoffel, Salat, Gurke, Erdbeere, Brombeere, Himbeere, Wassermelone...
  • Leguminosen: Bohne, Erbse, Soja, Ackerbohne, Kichererbse, Erdnuss...
  • Getreide und Mais: Mais, Weizen, Gerste, Hirse...
  • Zierpflanzen: Poinsettie, Rose, Schnittblumen...
  • Forst/Fruchtbäume: Kiefer, Eiche, Pfirsich, Avocado, Walnuss...
  • Cash crops: Zuckerrohr, Baumwolle, Ölpalme...
  • Grünflächen: Golfplätze, Sportanlagen, städtische Grünanlagen...
  • Mykorrhiza

    Einige Pflanzen lassen sich nicht mykorrizieren. Hierzu zählen vor allem Vertreter der Kohlgewächse (Brassicaceae), Knöterichgewächse (Polygonaceae), Nelkengewächse (Caryophyllaceae), Fettblattgewächse (Crassulaceae) und Fuchsschwanzgewächse (Chenopodiaceae), sowie auch viele Wasserpflanzen oder am Wasser lebende Pflanzen, wie z.B. die Seggen (Cyperaceae) und Binsen (Juncaceae), und spezielle Pflanzenfamilien, darunter fleischfressende Pflanzen und Parasiten.

    Diese Pflanzen können nicht mit EndosporTM behandelt werden. Bei allen diesen Pflanzen lässt sich aber BactivaTM mit Erfolg anwenden (mit Ausnahme der Wasserpflanzen).

    Darüber hinaus benötigen verschiedene Pflanzenarten verschiedene Mykorrhizapilze. So unterscheidet man zwischen verschiedenen Mykorrhizatypen, an denen unterschiedliche Pilzgattungen beteiligt sind (Ekto-, Ekt-Endo-, arbutoide, ericoide, VA-, Orchideen- und monotropoide Mykorrhizen).

    Die weitaus häufigste Form ist die VA-Mykorrhiza (VA = vesikulär-abuskulär), die vor allem von Pilzen der Gattung Glomus gebildet werden. Hier empfiehlt sich das Produkt EndosporTM...

    Im Forstbereich kommt dagegen meist das Produkt EctosporTMzum Einsatz, das die Ektomykorrhizapilze Pisolithus und Rhizopogon enthält. Diese Pilze besiedeln die Wurzeln von allen Nadelbäumen sowie von den Laubbäumen aus den Familien der Birken- (Betulaceae), Buchen- (Fagaceae), und Weidengewächse (Salicaceae).

    Kann man Trichoderma und Bakterien wie Bacillus subtilis miteinander gemischt anwenden?

    Das Thema wird von einigen Fachleuten heftig diskutiert. Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen stellen wir Folgendes fest: Trichoderma und Bacillus subtilis können sich gelegentlich durch Konkurrenz, Antagonismus oder sogar Parasitismus schädigen. Jedoch wird diese seltene und im Allgemeinen schwache negative Wechselbeziehung durch die generellen Vorteile einer komplexen Mischung mehr als aufgewogen. Die Kombination von mehreren hochwirksamen Arten in unseren Produkten steigert die Erfolgsaussichten und Einsatzmöglichkeiten bei den unterschiedlichen Kulturen und unter verschiedenen Umwelt- und Produktionsbedingungen.

    Kann man verschiedene Mikroorganismusprodukte miteinander kombinieren?

    Das ökologische Gleichgewicht einer natürlichen Artengemeinschaft wird mit der Zahl der beteiligten Arten und Stämme stabiler. Diese Regel gilt auch für die Lebensgemeinschaft des Bodens und des unmittelbaren Einflußbereiches der Wurzeln, der Rhizosphäre. Hier versetzt eine ökologisch stabile, artenreiche Gemeinschaft von Mikroorganismen die Pflanze eher in die Lage auch unter schlechten Umweltbedingungen zu gedeihen.

    Dennoch können die Mikroorganismen verschiedener kommerzieller Produkte miteinander gelegentlich in antagonistischer Wechselbeziehung stehen. So ist es beispielsweise denkbar, dass ein stark dominanter doch wenig wirksamer Stickstofffixierer den weniger dominanten doch wirksameren Stickstofffixierer eines anderen Produktes gänzlich verdrängt.

    Um das zu vermeiden, sollten nur solche Präparate kombiniert werden, die sich ergänzen und ihre Leistungsfähigkeit jeweils auch als eigenständige Produkte gezeigt haben. In diesem Falle dürfte eine Kombination mehrerer Produkte der bloßen Anwendung eines einzelnen Produktes überlegen sein.

    Kann man Mikroorganismen mit allen Substraten kombinieren?

    Die Fähigkeit eines Lebewesens in einer Bandbreite von Faktoren wie Temperatur, Säuregrad, Höhenstufe und Verfügbarkeit von Wasser zu leben, wachsen und sich zu vermehren, wird als seine ökologische Amplitude bezeichnet. Diese ist bei den Mikroorganismen im Allgemeinen breiter als bei den Pflanzen, d.h. sie können auch noch dort überdauern, wo Pflanzen nicht mehr gedeihen. Mikroorganismen, welche die Wurzeln der Pflanzen besiedeln, ermöglichen es ihnen extreme pH-Werte und Temperaturen oder Wassermangel besser zu überstehen. Durch ihre abpuffernde Wirkung verhelfen die Mikroorganismen den Pflanzen also zu einer breiteren ökologischen Amplitude.

    Diese Feststellung beantwortet eine ganze Reihe von Fragen, die in Hinsicht auf die Ansprüche der Mikroorganismen gestellt werden. Gute Wachstumsbedingungen für die Pflanzen sind auch für die in unseren Produkten enthaltenen Mikroorganismen förderlich. Folglich kann man Mikroorganismen mit allen Pflanzensubstraten kombinieren.

    Allerdings sollte die Eignung eines Substrates oder einer Lösung als Trägersubstanz für Mikroorganismusgemische im Einzelfall in Laborversuchen bestätigt werden, wenn die Gemische längere Zeit gelagert werden, bevor sie im Pflanzenbau zum Einsatz kommen.

    So erbringen unsere Endomykorrhizapilze, wenn sie mit Kompost vermischt werden, nach wenigen Wochen der Lagerung in drei Viertel der Fälle keine zufriedenstellende Kolonisierungserfolge auf den Pflanzenwurzeln mehr. Dabei ergeben sich allerdings große und nicht leicht erklärbare Unterschiede zwischen verschiedenen Komposttypen.

    Mikroorganismen, die sich wie Bacillus und Trichoderma saprophytisch ernähren, können bei einem ausreichenden Gehalt an frei verfügbarem Wasser keimen und das Substrat durchwachsen. Der resultierende Wachstumsvorsprung ist dabei positiv zu bewerten. Allerdings kann eine solche Population bei zu langer Lagerung auch wieder zusammenbrechen.